Zur Geschichte

Die Pfarrei zu St. Georg und damit die Georgskirche Marktlustenau wird erstmals 1285 urkundlich erwähnt.

Damals (bis 1458) gehörte zu ihr auch Waldtann mit seinen Filialen - und bis 1810 auch das heute bayrische Reuental und Veitswend.

Die Reformation wurde in Marktlustenau im Jahr 1530 durch den Crailsheimer Amtmann von Sekkendorf eingeführt. Seine Nachfolger (1545), die Freiherren von Knöringen, versuchten schon 1552 und auch später (1628 und 1634) die Gegenreformation wieder durchzusetzen. Dies gelang allerdings nicht, aufgrund des Widerstandes der evangelischen Bevölkerung.

Sehenswertes in und an der Georgskirche:

Die Georgskirche Marktlustenau ist eine romanische Chorturmkirche. Das Kirchenschiff wurde 1749 umgestaltet und 1899 erweitert. In der heutigen Gestalt ist die Kirche seit der letzten Renovierung im Jahr 1970.

2018 wird die Heizung in der Kirche erneuert und die Aussenanlagen neu gestaltet.